Wegen Sicherheitsrisiken wird ein jahrzehntelang genutzter Bahnübergang nun von einem schweren Zaun versperrt. Die Gleise werden an insgesamt 13 Tagen im Jahr von einer Museums-Eisenbahn befahren.
als "realen Irrsinn" würde ich die Schließung des Bü nicht verstehen wollen. Nach dem Ansehen des Videos habe ich die leise Ahnung, das die gezeigten Anwohner nur nicht die 90m laufen wollen, um den neugebauten und sicher mindestens 100.000 Euro teuren Bü zu nutzen?!
In Reuth beispielsweise wurde im Zuge der Elektrifizierung die Fußgängerbrücke am Bhf. ersatzlos zurückgebaut, die Gemeinde hätte eine neue Brücke gebaut bekommen. Aber da die Gemeinde die Sicherungspflicht hat und diese sowohl unterhalten als auch im Winter von Eis und Schnee zu räumen hat, wurde diese eben nicht gebaut, aus Kostengründen... Und so laufen die Reuther eben 90m und benutzen die neugebaute Brücke, um die Gleise zu queren.
Genauso wie in den letzten Sekunden zu sehen, habe ich es mir gedacht. Die Leute laufen einfach drumrum. Man kann es ihnen nicht verübeln. Was wird der Zaun wohl gekostet haben. Das sind ja nicht nur Materialkosten. Das wird geplant, Statik erstellt,... Die Verantwortlichen gehören solange an den Zaun angekettet, bis ein Zug kommt. Das sie mal ein Gefühl für den Schwachsinn bekommen... Aber solange Beamte in diesem Land nicht haftbar gemacht werden können, wird sich nichts ändern. Sind ja sicher nur Steuergelder. Und wenn man die in Deutschland verbaut, können die Griechen eben weniger bekommen. Könnt Ihr solche Beiträge in Zukunft bitte woanders einstellen? Ich rege mich nur unnütz auf...
Naja, die Sendung 'extra3' scheint mittlerweile keine Gelegenheit auslassen zu wollen, der DB ans Bein zu pinkeln. Und man hat sich auch in diesem Beitrag nach Kräften bemüht, den Eindruck zu erwecken, daß das die DB verbockt hat. Dummerweise hat diese aber mit genannter Strecke rein garnichts zu tun. Infrastrukturbetreiber ist die Gemeinde Losheim am See.
Losheim hin ,Losheim her ,wenn man um des Kaisers Bahrt streiten will, kann man das. Wenn kein Zug mehr fährt ist es sowieso Nonsens. Bei uns gibt es einen Ho schi min Pfad ,der ist weitaus gefährlicher ,erst jetzt ,da dort die SBahn ihr Unwesen treibt und alle Stunde 2 mal vorbeikommt und sich fast unhörbar anschleicht Die Bahn und die Stadt können sich über die Kosten einer Fussgängerunterführung nicht einigen und so wird der Wildwechsel von ein paar Uneinsichtigen immer wieder freigetreten. Ijon Tichy hat recht ,viele wollen der Bahn ans Bein..... ,selbst Eisenbahner auch. Ja Freunde ,das ist auch Deutschland ,nur ein paar 100 Km südlicher.
Der "alte" Bü wurde durch "Übersicht" gesichert, d. h. Läute- und Pfeiftafel und HG = 10 km/h, zudem waren, wie im Film zu sehen, Umlaufsperren installiert.
Ein Kollege des MECL ist noch dabei herauszufinden wer der Urheber dieser Handlung war.
ZitatUnd so laufen die Reuther eben 90m und benutzen die neugebaute Brücke, um die Gleise zu queren.
Für Viele sind es aber mehr als 90 Meter, da können schon mal 200 Meter dabei heraus kommen. Die Brücke hatte Bestandschutz, also wenn die Gemeinde nicht mal Geld für die Verkehrssicherungspflicht hat und für ihre Bürger kein Geld ausgeben will, armes Deutschland.
Aber vielleicht braucht man den Hp demnächst gar nicht mehr, wenn das Zugangebot immer mehr ausgedünnt wird.
Da gibt es aber noch einen weiteren eingezäunten BÜ im Saarland an einer Hauptstrecke, an der Saarstrecke in Saarlouis Fraulautern. Die Straße An der Saar führte über den BÜ zur Verzinkerei Becker und zur Schraubenfabrik. Die Straße wurde ab dem BÜ geschlossen die Zufahrt wurde von der anderen Seite (B51 Umgehungsstraße) neu angelegt. Der BÜ wurde eingezäunt, die Schranken waren dauernd geschlossen und das rote Ampellicht brannte immer. Ich muß noch mal nachschauen ob es noch so ist und ob auch regelmäßig die kaputten Birnen (wegen Dauerbetrieb) auch immer schön gewechselt werden!
Bahnübergang in Brotdorf wieder für Fußgänger passierbar
Von red, 16.04.2015 00:00
In einer gemeinsamen Erklärung weisen die Kreisstadt Merzig und die Gemeinde Losheim am See darauf hin, dass vereinbart wurde, dass der durch eine Zaunanlage gesicherte Bahnübergang in der Pützwiesenstraße in Brotdorf demnächst wieder für Fußgänger passierbar sein wird.
Dies wird dadurch erreicht, dass in die Zaunanlage verschließbare Tore eingebaut werden. Diese Tore sind grundsätzlich geöffnet, werden jedoch an „Fahrtagen“ vom Sicherungspersonal des Eisenbahnverkehrsunternehmens mittels Schließzylindern verschlossen und nach Passieren des letzten Zuges wieder geöffnet.
Auf die Gefahrenstelle wird zudem durch zwei Schilder, die den Durchgang bei geschlossenen Toren verbieten, hingewiesen.
„Mit dieser Maßnahme werden sowohl die Sicherheitsaspekte als auch die Interessen der betroffenen Bürger in ausreichendem Maße berücksichtigt“, betonen die Kommunen.