am letzten Samstag war der 798 813 der Wiesentatalbahn als Musikwinkelexpress zwischen Adorf und Zwotental im Einsatz. Viele Menschen nutzten bei schönen Spätsommerwetter die Möglichkeit noch einmal mit den Musikwinkelexpress über die von der Stilllegung bedrohte Strecke zu fahren. Auf den Bahnsteig vom Haltepunkt Gunzen gab es neben Roster, Steak und Kuchen auch eine kleine Gartenbahnanlage zu bestaunen. Die Vereinsmitglieder vom Förderverein Obervogtländische Eisenbahn e.V. und der Wisentatalbahn haben wieder einen tollen Fahrtag auf die Beine gestellt. Ich hoffe sehr das es nicht der letzte Musikwinkelexpress war.
nachdem mein Namensvetter schon sehr schön vorgelegt hat, hänge ich meine Aufnahmen gleich hier ran. Beginnend am Gunzen-Vogtland-Panorama-Blick, wo man an diesem herrlichen Spätsommervormittag mit klarster Luft und nur wenigen hohen Wolkenfetzen Fernsicht bis zum Windpark bei Grobau und darüber hinaus hatte.
Wenig später eine Aufnahme vom Klassiker unterm Bahnsteigdach zu Adorf. Die zweite Bergfahrt des Tages fährt auf Gleis 2 ab. Die Tage dieser Verkehrsstation in ihrer bisherigen Form scheinen auf lange Sicht gezählt zu sein, über die Überlebenswahrscheinlichkeit der Bahnsteigdächer selbst gibt es noch geteilte Meinungen...
798 813 glänzte so richtig schön in der Sonne, als er auf der selben Leistung wie im Bild vorher dann unterhalb des Einfahrsignals Zwotental erwartet wurde. Während wir bei vergangenen Fahrten höchtens mal zu dritt auf der Brücke standen, war es dieses Mal recht eng und als auf den letzten Drücker gekommener fast etwas schwierig, noch einen Platz unter den Eisenbahnfreunden aus Nah und Fern zu ergattern.
Als Abschluss noch der Klassiker am Postenhaus in Breitenfeld, wo ich wiederum ganz allein stand. Bevor man den Musikwinkel-Express sehen konnte, konnte man ihn hören, aber nicht wegen dem Drängen der Spurkränze im Gleisbogen, sondern wegen der Klänge aus dem Weltmeister und der gesamten Stimmung innerhalb des Uerdingers.
Gruß an alle Getroffenen im Zug und am Haltepunkt, sowie an alle Leser, Kevin