eine Testballon für eine Serie „Empfangsgebäude einer Strecke“ bzw. Bahnhöfe oder Haltepunktgebäude, hatte ich hier begonnen: Empfangsgebäude der Strecke PE zu seiner Zeit Es scheint Interesse gegeben zu haben. So soll hier eine Fortsetzung erfolgen.
Zu Schönberg/V – Hirschberg kann so ziemlich alles im www in einschlägigen Quellen gefunden werden. Zum Teil sind dort Bilder der entsprechenden Gebäude in recht aktuellem Zustand zu finden. Von manchen gibt’s gar keine Bilder. Vielleicht sollte ich hier mit einer Mitarbeit nachhelfen?
#01 Schönberg/Vogtland am 26. Oktober 1990. Der Grund meines damaligen Besuches war, das kurz darauf 218 209 mit dem P8667 Plauen/V – Hof Hbf zum Halten kam, was das Bild „Empfangsgebäude mit Zug“ darstelle. Derlei Szenen oder Betriebsbeobachtungen gab es in den Jahren danach von mir immer wieder.
#02 Am 24. Januar 2006 war die Reklametafel von „Staudacher´s“ im links zugemauerten Fenster noch immer gut lesbar. Der Bahnhof selbst seit einer gewissen Zeit aber verrammelt. Grundlos verweilte ich an diesem Tage nicht in der Region. Gab es Züge wie den 4001, 2068, 2061, 2064 und 2065, mit den Lokomotiven 218 276, 358+177, 363+365, und 232 561. Also noch immer bzw. wieder relativ heile Dieselwelt, oder für meine Augen fotografierbare Bespannungen an Fensterzügen.
#02a Am 21. Dezember 2024 ergab sich die Gelegenheit an einer Sonderzugfahrt nach Regensburg teilzunehmen. Trotz Fahrt über Hof und Marktredwitz dieses Zuges, wählte ich den Zustieg in Schönberg/Vogtland. Gegenüber den Zustand 2006 von Bild #02 ist festzustellen, das es jetzt eine Absicherung per Bauzaun benötigt. Am Mittelbau war die Überdachung wohl marode geworden, und hatte die Holzverkleidung darunter gleich mit in Mitleidenschaft gezogen. Da eine Delle im Dach erkennbar ist, könnte Feuchtigkeit bereits tüchtig nagen. Wäre Geld bei dieser Firma DB vorhanden, sicher läge ein Abriss längst nahe.
#03 Das Gebäude von Unterkoskau ist heute nicht mehr existent. Zu meiner Zeit am 02. Februar 1991 war hier noch Zutritt. Ich meine mich an eine Holzbank in einem ungeheizten Raum zu erinnern. Da wars sauber drin, es stank nicht. Nach außen gab es Glas in den Fenstern und eine Tür. Welch Luxus solch spartanische Ausstattung, im Gegensatz zu gläsernen Pluspunkten eines DB-Vereines.
#04 Tanna hatte ich am gleichen Aufnahmetag wie beim Bild zuvor porträtiert. Es fuhr 110 868 vor dem 18602 in Richtung Hirschberg.
#05 Göttengrün-Gefell war/ist identisch mit dem Bau in Tanna und Hirschberg. Hier im Spätherbst 1991.
#06 Der Streckenendpunkt Hirschberg/Saale. Die Uhr hatte zu meinem Erstbesuch im Januar 1990 schon nichts angezeigt, bzw. beide Zeiger standen auf 12 Uhr. Ein Bild von März 1993 zeigt die Uhr wieder in Funktion. Da die Aufnahme hier mit verhängter Uhr nicht genau in meinen Unterlagen datiert ist, schätze ich auf den Oktober/November 1992.
Die Serie wird mit weiteren Strecken des Vogtlandes fortgesetzt.
Gruß, malo
Dees is faj niad schäj, sua koa dees niad waajder gäj!