Die vor einiger Zeit hier von mir gezeigten Regensburger Vorserien-Loks 001 bis 012 sind im digitalen Nirvana. Bei diesem Beitrag hatte ich damals angekündigt, dass wenn Zeit kommt ein Beitrag zu den Serienlok des Bw/Bh Regensburg folgen soll. Die Zeitrechnung „der“ Regensburger Loks beginnt bei mir 1983. Und veränderte sich für mein Betrachten bis 1989 kaum. Es kamen mit den Übergang in die 90er Jahre anfangs wenige 300er und 400er als Ergänzung. Und plötzlich stob dies relativ überschaubare Muster an Nummerngruppen auseinander. Regensburg wurde geschlossen, und mit einem Mal gab es Leipziger Maschinen vor meiner Nase, wo ein paar ex Regensburger mitmischten. Heute in 2026 von Mühldorf ausgehend, oder Kempten, sind nur mehr Krümmel von einst übrig. Freilich war da ab Indienststellung der Reihe 218 zwecks Garantie-Leistungen bis Anfang der 80er noch mehr an Nummern in der Oberpfalz beheimatet.
Gegenstand meiner Präsentation ist das Nummernfeld 198 bis 241. Und das fast ohne Latz, und ohne verkehrsrotes Geraffel. Pro Loknummer zeige ich eine Aufnahme. Die Diakisten hätten weit mehr ergeben. Manch Loks hatte es damals oft erwischt, bzw. schienen mich diese regelrecht zu verfolgen. Andere sind rar gesät. Und wie bei mir üblich: die Aufnahmen sind nur den Hofer Raum betreffend, bis Reichenbach/V auf der Magistrale, in Richtung „Bamberch“ bis Neuenmarkt-Wirsberg, und runter zur Rand-Oberpfalz nach „Rawetz“ (Marktredwitz). Den Streckenast nach Schirnding bzw. Cheb/CZ habe ich bewusst außen vor gelassen. Hier besteht die Idee eines weiteren Themas, was recht 218-belastet war, der Leserschaft dann und wann einmal zu präsentieren.
#198 Den Führerschein hatte ich im Sommer 1986 gemacht, und in dem Jahr wars auch noch weitgehend ruhig mit in der Region auf Straßen umher fahren. Der rosa Schein war selbst bezahlt, und ein Auto sollte auch her. Also wurde noch gespart! Aber ab Juni 1987 ging das los. Und so ist dies Bild hier von einer Wiese südlich Röslau aufgenommen, jenes, was meine weiteste Entfernung per Auto im Jahr 1987 von der Heimat Hof auszeichnet, wo ein Streckenbild entstand. Ja, ich war da noch echt knickrig mit Geld (Benzin) ausgeben, der Aktionsradius recht bescheiden am Anfang. 218 198 hatte da vermutlich den E3369 am Haken in Richtung Hof dran.
#199 Den 5846 mit 218 199 erwartete ich am 28. Juli 1993 am Haltepunkt Förbau.
#200 Planmäßig mit der Loks 218 + 211 + 211 war der Ng 64690 bespannt. Ob alle drei durchgesteuert, weiß ich nicht. Die einen Lokführer sagten, das ging. Die anderen fuhren 218 mit geschleppten 211er, der nächste 218+211. Hier tubelten am 27. Mai 1991 alle drei Loks von Oberkotzau herauf kommend am Lamitztal und damit Schwingen vorbei gen Martinlamitz.
#201 Der D1465 Stuttgart – Dresden (an 20:49 Uhr) hat am 16. März 1991 soeben Gutenfürst erreicht. Über der Lok ist der „Kandelhof“ erkennbar. Der Turm auf dem Kandelstein gehörte früher der „Horch und Guck“.
#202 Die Magistrale im Bereich Hof – Plauen sah wieder ihrem vollen zweigeleisigen Ausbau entgegen. Von der Landesgrenze herunter kommend am „Esig“ Feilitzsch stieb 218 202 zum 14. April 1991 mit dem D464 in Richtung Hof.
#203 Am 2. Februar 1991 sah ich mir die Bauarbeiten im Bahnhof Syrau an. Das Stellwerk auf Plauener Seite war längst außer Betrieb. Und zum Ende der Streckenarbeiten war dieser Bau verschwunden. 218 203 hatte den D1465 am Haken.
#204 Ab Sommer 1990 begann die Ausbildung der Lokführer, Reichenbacher Kollegen auf der 218, die Hofer auf den 132. Für einige Zeit gab es Vorspann, bzw. gemischte Bespannung. Den 44802 mit 218 204, die hier vor 132 692 lief, lauerte ich unmittelbar zum Grenzübertritt von Gutenfürst kommend auf. Hinter den Loks liegt der vorhin erwähnte Kandelhof, und rechts mit dem Objekt ist der Kandelstein.
#205 218 205 brummelt im Februar 1987 unterhalb Döhlau von Hof kommend in Richtung Oberkotzau. Es sollte sich um den D309 handeln.
#206 Wieder eine Aufnahme aus der Periode des zweigleisigen Ausbaues Hof – Feilitzsch. Am Haltepunkt Hof-Nord ist im Hofer Richtungsgleis die Stopfmaschine mit Schotterbesen tätig. Während im Plauener Richtungsgleis, was über die Jahrzehnte das verbliebene Streckengleis war, kommt 218 206 vor 132 692 mit dem D2003 am 2. April 1992 von Richtung Plauen gefahren.
#207 Bahnhof Falls, wie ihn viele noch zu den letzten Einsätzen Hofer 01 kennen und kannten. Lange war dieser Bahnhof, von dem die Nebenbahn nach Gefrees abzweigte, ein betriebliches Kleinod. Am 2. Juli 1994 kam im gemächlichen Tempo 218 207 mit dem E3790 Hof – Bamberg – Würzburg daher.
#208 In der Nähe des Schwarzenbacher „Frosches“ stand diese Wellblechbude. Der Frosch ist ein größerer Felsen, der hier links am Bahnkörper liegt. Rechts im Gelände lag der Steinbruch der Firma Scheruhn. Nur wenige 100 Meter noch, dann überquert 218 208 mit dem D2452 Hof- Würzburg den Bahnübergang in Schwarzenbach/Saale, an dem sich unmittelbar danach der Bahnsteig anschloss. Diese Fotostelle war fußläufig während meiner Mittagspause vom Ausbildungsbetrieb bequem erreichbar, und ergab auch eine Serie „218 am Frosch in den vier Jahreszeiten“. Das Bild mit der 208 sollte vom Oktober 1988 sein.
#209 Nach Feierabend in Schwarzenbach/Saale wurde so manch Tour an der Strecke in Richtung Münchberg unternommen. Günstig lag hierzu der D2454 nach Würzburg. Auf Ende Februar 1988 war wieder länger Tageslicht, um erste Bilder nach Feierabend machen zu können.
#210 Immer wieder gab es Frankenwald-Umleiter über Hof. Das Pech, denn meistens war zu den wenigen Umleiterzügen stets Grützenwetter. So gab es den „Mimara“ am 14. April 1994 in Hof auf Gleis 4 zum Betriebshalt zu bewundern. Ob bei Umleitung über Hof die Zugnummer EC11 für den Fahrplan bestand hatte? Am Bahnsteig im Mantel der langjährige Vorstand „GePu“ des Modelleisenbahnclub Hof.
#211 Der D1468 nach Verlassens des Bahnhofes Reuth bei Plauen im Vogtland. Der Zug hatte den Laufweg Karl-Marx-Stadt – Nürnberg. Den 1. Februar 1991 hatte ich mir fototechnisch anders vorgestellt. Die Wettervorhersage war „sonnig“, was früh gleich in der Feuchtigkeit zusammen brach. Ich ließ den Tag sausen, fuhr heim, um am Tag darauf bei wirklich top Winterwetter auf den Höhen des Vogtlandes unterwegs zu sein.
#212 Am 31. Oktober 1993 rieb ich einen Tag auf der Bamberger Schiene ein. Bei Schödlas am ehemaligen Posten 112 wurde ich mit dem E3783, geführt von 218 212, glücklich.
#213 Im Bereich Obermylau, ein Stück nach der Göltzschtalbrücke, und im Zulauf auf den Bahnhof Reichenbach/V oberer Bahnhof, gibt es den Blick hinüber nach Reinsdorf. 218 213 hat es mit dem 2553 am 19. September 1993 gleich geschafft, danach kommt in Reichenbach das Umspannen des Zuges auf E-Traktion.
#214 In Röslau war das Anschlußgleis zur Porzellanfabrik WINTERLING bereits länger nicht mehr befahren, bzw. wohl eher schon außer Betrieb, als da 218 214 am 28. Juli 1992 mit dem D2668 von Richtung Hof und Marktleuthen herauf kam.
#215 Das ist das in der Galerie zu den „Empfangsgebäuden der Strecke Hof – Reichenbach – Zwickau“ angekündigte Bild des neuen Themas, was hier mit den „218 198 bis 241“ gemeint war. Zum fahrplanmäßigen Halt in Jocketa zeigt sich 218 215 am 5609. Es war ein recht schneearmer 28. Dezember 1992. Dieser Zug war planmäßig von Reichenbach/V über Plauen/V bis Bad Brambach, und zurück, mit 218 bespannt!
#216 Wieder ein Bild aus der arbeitstäglichen Mittagspause meines damaligen Ausbildungs- und Gesellenbetriebes in Schwarzenbach/Saale. Der D2452 unterhalb der Ortschaft Schwingen zuckelt von Fattigau heran, wird gleich in eine Linkskurve einfahren, um am Felsen „Frosch“ vorbei zum Halt in Schwarzenbach/Saale zu kommen. Im August 1985 war ich gerade mit dem ersten Lehrjahr als Schlosser fertig geworden.
#217 Meine über 100! Aufnahmen zum „Indianer 218 217“ hab ich bereits vor längerer Zeit auf vier Galerien aufgeteilt im Forum gezeigt. Diese sind mit dem Ende von abload.de im Nirvana gelandet. Ein Bild aus jenen Galerien zeigt die 218 217 in Schönberg/Vogtland bei Durcheilens des Bahnhofes mit dem 2666. In wohler Erinnerung blieb dieser 5. März 1994 im Umkreis von Schönberg. Bis zum Abend hatte ich 15 Aufnahmen. Der Tag erbrachte viel Material mit den 201ern nach Hirschberg und Schleiz.
#218 Sie kam damals 1974 mit 218 217 farblich „zukunftsweisend“ auf die Welt. Blond bzw. ozeanblau-beige sollte aber erst später bei den 218 Einzug halten. Hier saust 218 218 zum 19. April 1994 am früheren Block Fahrenbühl vorbei in Richtung Kirchenlamitz Ost und Marktredwitz mit dem IR 2560. Damals war es mir wichtig, vor Austrieb neuer Blätter dort am ex „Bk“ zu sein. Denn das Detail war die Wellblechbude! Ob sie heute noch am Postenhaus steht?
#219 Als in Selb-Plößberg noch was los war! Die 796 pendelten Hof – Rehau – Selb Stadt. Und die Tschechen kamen von As mit der Reihe 770 herüber. 770 064 hatte den 44164 aus Sokolov gebracht, während von Hof mit dem Gegenzug 44147 Lok 218 219 gekommen war. Die 218 setzte sich auf ihren Zug hinten drauf, und wartete hier die Kreuzung von den Schienenbussen ab. Nach Abfahrt des Hofer N-Zuges kam 770 064 über den Bahnübergang hinaus bis über die Weiche gefahren, die 218 kam hinterher, und beide Maschinen fuhren zu ihren Zügen. 16. März 1990
#220 Eine dreifach-Lz 218 kullert am 10. April 1992 durch „Ost“ in Richtung Hof. „Kof“ stand für Kirchenlamitz Ost Fahrdienstleiter. Auf Hofer Seite des Bahnhofes Ost stand das „Kow“, wo das W vermutlich –Wärter- bedeutete. Lok 220 schleifte 218 307 und 199 mit.
#221 Ein kurz vor Abfahrt in Hof Gleis 4 durch eine Störung „einmotorig“ gewordener 614 brauchte kurzfristig Hilfe. Als Hilfslok stand 218 221 im Bw, und es gab eine Bereitschaft. Ruckzuck war der 614 für nach Lichtenfels bespannt. Und mit wenigen Minuten Plus jubelte das Gespann aus dem Hofer Bahnhof hinaus. Es sollte sich ca. im April 1984 zugetragen haben.
Fortsetzung folgt.
Gruß, malo
Dees is faj niad schäj, sua koa dees niad waajder gäj!