#1 Mit der PRESS ins Deutsche Technikmuseum Berlin (m. 12B.) von MBC 12.05.2019 19:54

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Hallo,

gestern (11.05.19) nahm ich mit meinem Vater an der Sonderzugfahrt von Annaberg-Buchholz nach Berlin teil.
Nachfolgend ein paar Eindrücke:


Von Annaberg-Buchholz bis Zwickau zogen 112 565 und 114 703 den Zug.
Neben dem Lokwechsel auf 01 0509 wurden in Zwickau Hbf auch noch zwei Bmh an den Zug angehangen.

Über Werdau, Altenburg, Bitterfeld, Lutherstadt Wittenberg verlief die Fahrt nach Berlin Südkreuz, wo die Anschlussbahn
in das Deutsche Technikmuseum abzweigt.


01 0509 auf einer der beiden Drehscheiben des Bw Berlin Anhalter Bf, welches heute die Eisenbahngeschichte im DTMB repräsentiert.
Ab 1983 entstand aus den Ruinen sukzessive ein Museum. Teile des Museumsareals befinden sich auf dem ehemaligen Güter- und Postbahnhof.




Zu den zahlreichen Exponaten in den Rundhäusern zählt auch 52 4966.


Das Aufeinandertreffen deutsch-deutscher Großdiesel in Form von 118 075 und V 200 018.


Die "Schnellzuglokomotive" Beuth gilt als erste serienmäßig in Deutschland produzierte Lokomotive,
1842 von August Borsig. Im Museum steht ein Nachbau von 1912.


Zitat
Die Z1 war ein mechanischer Rechner von Konrad Zuse aus dem Jahre 1937. Sie arbeitete als erstes frei programmierbares Rechenwerk mit binären Zahlen und verfügte über viele Rechner-Architekturelemente des späteren Modells Z2, war jedoch wegen mechanischer Probleme unzuverlässig. Ihre Nachfolger, die Zuse Z3, 1941 und Zuse Z4, 1945, waren die ersten universell programmierbaren Computer. (...) Die Z1 wurde durch Bombenangriffe auf Berlin 1943/1944 im Zweiten Weltkrieg zerstört. In den Jahren 1986 bis 1989 baute Konrad Zuse die Z1 für das damalige Museum für Verkehr und Technik (heute: Deutsches Technikmuseum Berlin) nach. Auch bei diesem Nachbau verhakten sich wieder die Schaltglieder.


Quelle


Blick in die Ausstellung zur Nachrichtentechnik: Links ein futuristisch in Wohnzimmermobiliar integrierter Fernseher,
produziert in Wolfenbüttel in den 1960er Jahren.


Die Abteilung für Schreib-, Druck- und Papiertechnik behandelt u.a. Hochdruckverfahren.
Gusseiserne Pressen aus dem 19. Jahrhundert und hölzerne aus dem 17. Jahrhundert können unter Aufsicht zum
Drucken genutzt werden.

Weitere Bereiche widmen sich u.a. der Schifffahrt, der Luft- und Raumfahrt, Straßen- und Kommunalverkehr sowie der Papier- und Textiltechnik.


Zurück zum Sonderzug: Zwischen Berlin Südkreuz und DTMB unterstützte 293 021 der PRESS die 01.
Hier wartet der Zug am Museum auf die Rückfahrt nach Südkreuz. Der Museumsbahnsteig bietet nur zwei Wagenlängen Platz.


In Berlin Südkreuz verließ 293 021 wieder den Zug und die gedrehte 01 0509 setzte sich wieder an die Spitze.
In einer knappen Stunde Aufenthalt wurde u.a. 112 133 mit dem RE5 nach Rostock bei der Ausfahrt beobachtet.


In Zwickau fand wieder der Lokwechsel statt. In Chemnitz Hbf entstand dank flinker Beine noch ein Freihandschuss,
ehe der Zug gen Annaberg-Buchholz entschwand.

Ein anstrengender, aber schöner Tag ging zu Ende.
Vielen Dank an die Organisatoren und Durchführenden!

MfG
MBC

#2 RE: Mit der PRESS ins Deutsche Technikmuseum Berlin (m. 12B.) von Bw Adorf 12.05.2019 21:14

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Klasse, die V100 Doppeltraktion. Mit so einer Bespannung bin ich auch schon mal nach Berlin gefahren, jedoch zu anderen Zeiten unter anderen Voraussetzungen.

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