#1 Nach dem "Lockdown" - der Rest-April in Bildern (16 B.) von Hans-Jürgen Warg 01.05.2020 13:41

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Hallo,


nachdem wir uns nun wieder relativ frei bewegen dürfen, wurde der "Rest-April" für ein paar kleine Fototouren genutzt. Die Baumblüte war natürlich schon teilweise vorbei aber der Raps leuchtete dafür um
so mehr. Zunächst aber 2 Bilder von Ende März, wo ich mich ein letztes mal - schon während der Ausgangssperre - nach Gößnitz getraut habe...


Der Grund war 132 426 der NRE die einen Kesselzug von Großkorbetha über Gößnitz und Glauchau nach Hartmannsdorf brachte. Kurz vor Gößnitz wurde der Zug erwartet.


Da in Gößnitz ein Holzroller als Schiebelok angesetzt wurde konnte auch noch die Ausfahrt umgesetzt werden 26.3.2020. Danach ging es nach Hause und die Kamera blieb bis Ende April in der Tasche.


Am 21.4. bespannten 202 484 und 228 321 von CLR einen Holzzug von Chemnitz nach Plattling in Bayern. Ein erstes Bild entstannd bei Niederlungwitz.


Durch einen Halt in Glauchau konnte ein weiteres Bild im Ortsteil Schönbörnchen gefertigt werden. Da der Zug in Gößnitz Kopfmachen musste...


...konnte bequem die Göltzschtalbrücke erreicht werden wo ich sogar recht lange auf den Zug warten musste. Diese Perspektive umzusetzen wird auch immer schwieriger da sich mein Standpunkt
hier auf einem gerade entstehenden Einfamilienhaus befindet. Wenn dieses fertig und umzäunt ist hat sich das hier erledigt.


Die Probefahrt der 159 208 sollte eigentlich ganz woanders dokumentiert werden, aber da diese nur kurz nach dem Holzzug kam blieb nur ein Ortswechsel ins nahe Netzschkau.


Auf dem Heimweg wurde noch in Obermylau der EZ 51716 mit 185 187 erwartet, die klassische Stelle von der Brücke ist auch nicht mehr gut umsetzbar, alles noch vom 21.4.


Auf dem Weg von ? über Gößnitz und Glauchau nach Zwickau war 218 381 von RP am 22.4., hier bei Glauchau-Schönbörnchen. Die Lok holte in Zwickau einen Bauzug ab.


Auch die LEG war an diesem Tag unterwegs von Bitterfeld nach Neustadt Donau. Durch das späte Eintreffen der 218 381 in Schönbörnchen wurde es dafür zeitlich etwas eng.
So entschied ich mich für Crimmitschau und bekam als Bonus noch ein paar Bahnmitarbeiter auf den Chip.


Am Sonntag, dem 26.4. stand der IC-Leerzug von Leipzig nach Gera - 78618 - auf dem Programm. Der erschien ziemlich zeitig (10.00 Uhr) und kam in Saara am Signal zum stehen. Warum
hörte und sah ich gleich danach - 263 005 kam mit einem Sandzug von Kayna nach Stuttgart um die Ecke gebogen. Auf dem Rückweg sah ich diesen noch im Bahnhof Gößnitz stehen...


...und eilte fix nach Gosel, wo ich kurz danach den Zug dokumentieren konnte.


Zwei Tage später, am 28.4. zog es mich in aller früh nach Zehma. Dort stand zum einen der Raps in voller Blüte, zum anderen rückten die Bagger für die nächste Woche beginnenden
Bauarbeiten dieser Stelle schon gefährlich nahe. Wie es dann so ist, steht man zeitig an der Fotostelle (kurz nach Sonnenaufgang) kommt natürlich kein Zug. Fast eine Stunde musste ich
auf die Übergabe nach Altenburg mit 261 094 warten.


Noch länger musste ich auf dem in Hof erst 6.00 Uhr abgefahrenen Leerzement warten. Zwischenzeitlich hatte die Bauarbeiter ihre Bagger gestartet und begannen mit ihren Arbeiten. Ich befürchtete
immer dass sich einer davon in Richtung Motiv bewegen könnte. Erst 7.45 Uhr wurde ich erlöst als 156 004 und class 077 023 endlich die Bühne betraten. Nun stand noch ein Ziel in Leipzig an, wo ich
am Vortag kein Glück hatte.


Auf der Fußgängerbrücke am ehemaligen Bw Leipzig-Plagwitz (heute Eisenbahnmuseum) stand ich das letzte mal vor ca. 25 Jahren. Zunächst kam die Leerkohle - DGS 95284 - mit 29007 über die
Waldbahn (ist das neuerdings planmäßig?) rein, machte Kopf und verließ kurze Zeit später Plagwitz in Richtunf Profen.


Danach kamen V 160.5 und V 160. ? von hvle mit einem Bohnhorst-Getreidezug aus unbekannter Richtung und bogen auf die Waldbahn ab, Ziel war wohl Ingolstadt.


Und dann endlich die schon am Montag erwartete Übergabe - ER 53338 - von Engelsdorf nach Zeitz mit 232 201. Danach wurde zufrieden der Heimweg angetreten.


Viele Grüße, auch an die unterwegs getroffenen
und die Informanten!
H.-J. Warg

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