#1 Endlich mal wieder Göhren am 18.02.21 von tt-bahner 20.02.2021 19:43

Hallo

Nach wochen- ja monatelanger Einschränkung des Bewegungsradius durfte man als Erzgbirger ab 17.02. seine Spaziergänge mal wieder an mehr
als 15 Kilometer entfernten Orten machen. Das wurde am 18.02. sofort ausgenutzt und die frische Luft bei einem Spaziergang ums Göhrener Viadukt genossen.
Wochenlang reichte mein Bewegungsradius - festgestellt mit diesem https://www.calcmaps.com/de/map-radius/ Werkzeug - aus Richtung Erzgebirge nur bis zum
Haltepunkt Wittgensdorf Mitte und - obwohl man mir mutmaßlich anderes unterstellt - auch eingehalten. Dass man sich mit dem akzeptieren der möglicherweise
durchaus manchmal fragwürdigen, aber nun mal geltenden Bestimmungen gefühlt fast bissel zum Deppen macht, in einem anderen Forum wurde heute in diesen
Zusammenhang von Kadavergehorsam gesprochen........vermutlich eine Folge des gefühlt immer rauher werdenden Klimas im Lande.....und damit meine ich nicht
des Wetter.
Nun gut, die Bilder zu zeigen kann ich mich vorerst noch motivieren.

Los gehts mal mit ein paar Nachträgen vom 10. und 15.02. als die Gravita Gaskessel nach Hartmannsdorf brachte. Meine sowjetrussischen Freundinnen hatten an
jenen Tagen leider keine Zeit für mich und ich durfte wie gesagt nicht zu ihnen...



Am 10.02. konnte die 261 042 bei Chemnitz Borna in schöner winterlandschaft abgelichtet werden.



Fünf Tage später rauschte sie bei Wittgensdorf Mitte an mir vorbei.



Die Rücktour wurde am Bahrebach erwartet und dokumentiert.

Nun aber......endlich wieder Göhren. In Erwartung eines Treffens mit einer meiner sowjetrussischen Freundinnen gings am 18.02. in Richtung Göhrener Viadukt.



Leider war Ludmilla am Vormittag wohl ohne Anhängsel recht flott unterwegs und so haben wir uns am ersten avisierten Treffpunkt verpasst. Da muss hier der
Steuerwagen-Sonderling reichen.



Der Blick ins Muldental als Zeitvertreib.



Die hier, die am Kilometer 37 mit der Leerkohle aus dem Küchwald daher kam ist zwar nicht unbedingt mein Fall, aber ein Bild hab ich trotzdem gemacht. Falls man doch
irgendwann mal Gefallen aneinander findet...



Eine Stunde später kam sie aber dann endlich, Ludmilla Nummer 241 mit dem sechs Wägelchen langen Vollgips aus dem Küchwald. Vor mehr als 19 Jahren sind wir
uns zum letzten Mal begegnet. Ob sie sich extra fürs Wiedersehen so ein schickes Lätzchen umgebunden hat weiß allerdings ich nicht.



Am 11.11.2001 sah sie jedenfalls noch so aus, als bei Wittgensdorf Mitte völlig graffitifreies Leergut von Küchwald nach Profen befördert wurde.

So nun habt ihrs weder überstanden.

Gruß

#2 RE: Endlich mal wieder Göhren am 18.02.21 von MBC 21.02.2021 17:40

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Die auf dem letzten Bild gut sichtbare analoge Uhr in Wittgensdorf Mitte hat man am Dienstagmittag, 16.02.21, demontiert.

MfG
MBC

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