#1 [FR] Nordfrankreich 2021 - Wenn der Nachschuss den Tag rettet Teil III [17B.] von Stromabnehmer 23.01.2022 21:12

Hallo,

seit bereits einer Woche befinden wir uns im „Hexagon“

[www.eisenbahnforumvogtland.de]
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und auch für die nächsten Tage kannten die Wetterberichte nur eine Vorhersage: wechselhaft.

Sonntag, 01.08.21

Der Tag begann mit einem Sonne-Wolken-Wechselspiel. Konkrete Vorhaben standen heute, mal wieder, nicht auf der Tagesordnung. Der Check der SNCF-App ergab mal wieder ein lokbespanntes Zugpaar nach Le Havre, das insbesondere auf der Hinfahrt bei gutem Sonnenstand das Viadukt Mirville überqueren wird. Und aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, also warum nicht nach dem Mittag nochmal einen Anlauf probieren.
Während des Frühstücks fassten wir aber einen anderen Plan, der auch direkt mit Eisenbahn in Verbindung steht. Wir steigen ins Auto und fuhren nach Les Loges. Von dort kann man mehrmals am Tag per Schienendraisine nach Ètretat fahren. Am Bahnhof angekommen stellten wir fest, dass man so ein Vorhaben doch langfristiger planen sollte. Erst am Dienstag gab es wieder freie Kapazitäten. Da haben wir gleich eine Draisine gebucht und sind dann wieder von Dannen gezogen, denn in Ètretat müsste eigentlich gleich ein Zug wieder zurück nach Les Loges starten und den könnte man vielleicht irgendwo abpassen. Ein kurzer Blick auf das Satellitenbild aka Googlemaps offenbarte, dass die nur wenige Kilometer lange Strecke hauptsächlich einsam durch die Felder verläuft und kaum erreichbar ist. Lediglich kurz hinter Les Loges kreuzt eine kleine asphaltierte Nebenstraße die Strecke. Dort angekommen stellte ich fest, dass der Ausblick von einer Kuhweide doch ganz passabel ist. Überhaupt nicht passabel wäre aber jetzt der Sonnenstand, welchem ich überhaupt keine Beachtung schenkte, denn der Himmel zeigte sich über die letzten Stunden doch sehr wolkenverhangen. Am Bahnübergang angekommen und entlang des sehr stacheligen Weidezauns zum Fotopunkt gehangelt, registrierte ich, dass von der Küste her doch immense Auflockerungen heranzogen und die Strecke alsbald ins Sonnenlicht tauchten. Allerdings war das nur geringe Seitenlicht auch kein Problem, denn ein Zug erschien nicht. So flog auch ein wahrlich großes Wolkenloch vorüber, worauf ein schneller Wechsel zwischen Licht und Schatten folgte. Irgendwann pfiff es dann auch aus Richtung Ètretat, aber es sollten noch viele Minuten vergehen, bis der Zug erschien und so halbwegs zwischen zwei Wolken Licht bekam. Gespannt war ich auf den Zug selbst. Relativ gespannt war ich, was denn nun da um die Ecke biegen würde. In Les Loges stand ja mit BB 66722 eine relativ „große“ Lokomotive. Aber der Blick fiel zunächst gar nicht auf eine Lokomotive, sondern auf einen Steuerwagen, dahinter folgte eine kleine Rangierlok, deren Baureihenbezeichnung ich nicht bestimmen konnte, da sie keinerlei Aufschriften besaß und auch eine spätere Internetrecherche keinerlei Aufschluss bot. Wahrscheinlich handelt es sich um eine ehemalige Werklokomotive, für die Beförderung der Draisinen und des Waggons absolut ausreichend.


Der „Museumsbahnhof“ Les Loges beheimatet zahlreiche Fahrzeuge, die zumindest äußerlich oft einen eher bemitleidenswerten Eindruck machen. Eine Ausnahme bildet die wahrscheinlich noch nicht lang hier befindliche BB 66722, die zu einer Serie von 34 Lokomotiven der Baureihe 66000 gehörte, die zusätzlichen Ballast erhielten, um im Rangierdienst eine höhere Anfahrzuglast zu erzielen.


Nachdem die erste Touri-Fuhre gen Étretat gerollt ist, werden die Schienendraisinen wieder zurück nach Les Loges gezogen. Dabei besteht auch immer die Möglichkeit mitzufahren.

War das nun Sonnenglück oder Sonnenpech? Mit etwas Abstand eher Letzteres, denn der weitere Tag sollte sich als nicht sehr ertragreich erweisen was Eisenbahnfotografie angeht. Mangelnden Einsatz kann ich mir dabei aber nicht vorwerfen, aber der Reihe nach. Zunächst einmal fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz und nutzten ausgiebig das Schwimmbecken dort, denn für ein Badeausflug zum Meer war es definitiv zu kalt und zu nass. Nach dem leckeren Hüttenmittagessen wollte ich es dann aber doch nochmal am Viadukt Mirville wissen. Die Schauer waren abgezogen und hier herrschte wieder ein munterer Wechsel aus Sonne und Wolken, auch das Satellitenbild versprach Auflockerungen von Westen her und ein lokbespanntes Zugpaar würde wie bereits erwähnt am Nachmittag nach Le Havre fahren. Am Viadukt angekommen, zeigte sich dies auch voll ausgeleuchtet. Zumindest noch für zwei, zweieinhalb Minuten. Ich harrte ca. eine Stunde am Viadukt aus, aber ein Sonnenbild war mir nicht vergönnt. Anstatt hier noch länger auf das eine passende Wolkenloch zu warten, entschied ich mich für den Weg zur Sonne. Auch heute zeigte sich das Wetter wie die letzten Tage, je näher man der Küste kam, desto geringer wurde die Wolkendichte. An der Touribahn nach Ètretat dürfte die am Vormittag aufgesuchte Stelle inzwischen gut im Licht für den in Richtung Küste fahrenden Zug liegen. Nach der entspannten Fahrt über die kleinen Dörfer der Normandie erreicht ich wieder den kleinen Bahnübergang bei Les Loges, den nun auch gerade die Schienendraisinen auf Talfahrt überquerten. Der am Morgen bei Anfrage erhaltene Hinweis auf die starke Nachfrage bestätigte sich hier in Form der großen Anzahl an Schienendraisinen. Dies gab mir genug Gelegenheit, eine Position für die nachfolgende Diesellok zu suchen. Der Ausblick war zwar nicht so schön, wie der Vormittagsblick, aber bei dieser kurzen Strecke darf man nicht wählerisch sein. Während des ganzen Vorgangs hing eine große schwere Wolke über der Strecke, das Ende war aber absehbar. Leider erschien der Zug wirklich direkt hinter der letzten Draisine, ich hatte auf einen größeren zeitlichen Abstand gehofft. Da war natürlich alles noch dunkel. Frustrierend! Vor allem, da das die einzige Möglichkeit war, hier noch einen Zug aufzunehmen. Wobei, man könnte ja auf die Rückführung nach Les Loges warten. Da würde die Diesellok zwar die Draisinen am Haken haben, aber der Blick in Richtung Landesinnere zeigte deutlich mehr Wolken und am Sonntag wäre auch nicht mit großartigem Aufkommen an Güterzügen zu rechnen. Nun wartete ich auf den Zug aus Ètretat und wie am Vormittag ließ sich dieser viel Zeit. Inzwischen lösten sich mehr und mehr Wolken auf, aber selbstverständlich zeigte sich bei Zugdurchfahrt wieder eine Wolke zur Stelle, die zwar nicht den Zug erfasste, aber den Vordergrund abschattete.


Nach dem abermals glücklosen Ausflug zum Viadukt, gelingt noch ein halbwegs brauchbares Bild der Museumsbahn. Am Nachmittag wird den bergauf fahrenden Fahrgästen ein offener Waggon geboten, die am Zugschluss hängenden Draisinen wanderten ins digitale Depot.

Der Fast-Wolkenschaden sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Wolken doch mehr und mehr auflösten. Vorwand und Antrieb genug, um es noch einmal an der vor ein paar Tagen entdeckten Stelle an der Strecke nach Fécamp zu probieren. Auf dem Weg dorthin registrierte ich bei Château des Grands Ifs am Straßenrand eine Reihe abgestellter Fahrzeuge. Es schien sich um eine private Sammlung zu handeln, zu der kein Zutritt gewünscht schien. Der das Gelände umspannende Zaun und zwei aggressive Wachhunde verdeutlichten dies.


Eine Fahrzeugsammlung bei Château des Grands Ifs. Neben vielen arg heruntergekommenen sehr alten Fahrzeugen konnte man auch einen „La Poste“-Schnellzugwagen erblicken. Das zum Grundstück gehörende Anwesen, in nur wenig besserem Zustand als die meisten Wagenkästen, der Zaun und die laut bellenden Hunde erweckten einen unwillkommenen Eindruck.

Hatte ich erwähnt, dass sich die Wolken auflösten? Nun ja, das hatte bis zum Aufziehen einer großen Wolkenfront von Westen Bestand. Dieser vorgelagert waren aber zunächst nur vereinzelte, aber kompakte Wolken. Diese beeinträchtigten bzw. verhinderten auch das geplante Foto und man hätte aufgrund der zeitlichen Nähe zwischen Zugdurchfahrt und dem Verschwinden des Sonnenlichts durchaus die erst gestern neu erworbene Kamera gen Boden schmettern können. Aber dank des abendlichen Stundentakts auf dieser schwach frequentierten Nebenbahn bestünde ja bald wieder eine Chance. Und in der Tat, der Nachschuss klappte dann auch zufriedenstellend.


Im dritten Anlauf klappt der Blick auf einen von Fécamp nach Bréauté-Beuzeville fahrenden „Walfisch“ mit der Èglise Saint-Pierre in Tourville-les-Ifs. Die Schlusslichter habe ich digital in Spitzenlichter verwandelt. Eigentlich zähle ich mich auch nicht zu den Freunden digitaler Bildveränderung, aber das Foto mit dem eine halbe Stunde vorher nach Fécamp verkehrenden Zug hätte bei Licht auch nicht anders ausgesehen.

Nun würde der Zug in Bréauté-Beuzeville nur ein paar Minuten Wendezeit zum Aufnehmen von Fahrgästen von der Hauptstrecke haben und dann gleich wieder in Richtung Fécamp starten. Die zwanzig Minuten könnte man noch warten, vor allem da laut SNCF-App die Züge auf der Hauptstrecke keine nennenswerte Verspätung aufwiesen. Diesmal wählte ich einen Blick von etwas oberhalb des Feldes ohne die Kirche, dafür mit einem typisch französischem Freileitungsmast. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber doch sehr charakteristisch. Die erwähnte Wolkenfront und die sinkende Sonne waren sich inzwischen sehr nahe gekommen und immer noch waberten die vielen kleinen. kompakten Wolkenbrocken davor. Kurzum, wenn das Foto vorher nicht schon im Kasten geklappt und für ein gewisses Maß an Beruhigung gesorgt hätte, ließe sich das Warten als sehr, sehr nervenaufreibend beschreiben. Beinahe sekündlich wechselte die Ausleuchtung zwischen halb, voll und gar nicht. Letztendlich wurde es etwas zwischen halb und voll.


Nach kurzer Wende in Bréauté-Beuzeville geht es wieder zurück nach Fécamp, auch diesmal ohne Halt an Tourville-les-Ifs vorbei

Das sollte genügen. Recht zufrieden, dass zwei brauchbare Bilder im Abendlicht von der Stichstrecke nach Fécamp im Kasten waren, fuhr ich zurück zur Hütte und genoss ein großes Glas Birnencidre, eine lokale Spezialität.


Montag, 02.08.21

Auch heute bestand kein Grund für ein frühes Aufstehen. Wieder einmal hingen viele Wolken am Himmel und auch die SNCF-App hatte keinen lokbespannten Zug angekündigt. Nach ausgiebigem Frühstück entschieden wir uns erst einmal für das Auffüllen der Vorräte für die letzten zwei Tage und fuhren dazu nach Fécamp, Um den Vormittag nicht gänzlich ohne touristischen Programmpunkt zu gestalten, statten wir der Abtei zur heiligen Dreifaltigkeit noch einen Besuch ab. Und da in deren unmittelbaren Nähe auch die Eisenbahnstrecke ganz sehenswert zwischen Häusern hindurch verläuft und in einem Tunnelverschwindet, passte ich das Vormittagszugpaar gleich hier ab. Das graue Wetter war da sogar vorteilhaft, weil die Sonne das Ganze jetzt wahrscheinlich ohnehin nicht wirklich zufriedenstellend ausleuchten würde.


Auf den letzten Metern wird die Stichstrecke richtig spektakulär. X 73586 hat mit dem Mittagszug gerade den Tunnel in Fécamp verlassen…..


….und kommt nach kurzer Wende wieder zurück. Rechts oben lugt der Turm der zuvor besichtigten Dreifaltigkeitskirche hervor, davor die Ruine der aus der Zeit Wilhelms dem Eroberer stammende Herzogsburg.

Während der Rückfahrt goss es in Strömen, einige kleinere Straßen standen sogar unter Wasser. Zeit für eine gemütliche Hüttenmahlzeit. Und da wir alle aufaßen, besserte sich auch das Wetter. Also, wenn man beim Übergang von Dauerregen zu Nieselregen von einer spürbaren Wetterbesserung sprechen kann. Aber kein Grund, den Sand in den Kopf zu stecken, wie „Loddar“ fabulieren würde. Ziel waren die Jardins de Louanne, abermals in Fécamp, eine kleine, aber liebevoll angelegte Anlage mit zahlreichen exotischen Gewächsen, kleinem Streichelzoo und einem Bistro. Danach gab es spontan noch eine kleine Wanderung entlang der Steilküste, es regnete nicht mehr und diese Küste ist einfach mal richtig schön. Zum Abendessen grillten wir auf der Terrasse der Hütte und genossen noch den ein oder anderen Cidre.


Die Alabasterküste ist einfach bei jedem Wetter einen Besuch wert.


Dienstag, 03.08.21

Im Gegensatz zum gestrigen Tag, der dann doch eher mit viel Entspannung und nur kurzen Ausflugssequenzen glänzte, stand heute ein umfangreiches Programm auf dem Tagesplan, der zeitiges Aufstehen voraussetzte. Die erste Etappe des Tages bestand in einer Wanderung zum Bahnhof Les Loges. Aufgrund der starken Regenfälle am Vortag war das eine tlw. ziemlich schlammige Angelegenheit. Aber die letzten zwei Kilometer waren trocken und boten den Schuhen die Gelegenheit, den Schmutz von sich zu werfen. Mit „trocken“ meinte ich die Wegbedingungen. Aus Richtung Meer indes rauschte eine dunkle Wand heran, was gleichzeitig stimmungsvoll wie bedrohlich wirkte. Glücklicherweise erreichte der Schauer uns erst, als wir in Les Loges in der museumshaft eingerichteten Wartehalle eintrafen. Hier herrschte bereits großer Andrang, aber der „Fahrkartenverkauf“ ging recht zügig voran und alsbald fanden wir uns auf dem Bahnsteig wieder und warteten auf den von Ètretat eintreffenden Zug mit den Schienenvélos im Gepäck. Wasser fiel glücklicherweise nicht mehr vom Himmel, aber es hatte sich doch gut abgekühlt. Nach etwas Wartezeit röhrte es aus Richtung Küste und bald darauf erschien auch der mit dem Zug mitfahrende Schrankenwärter und sicherte den Bü unmittelbar am Bahnhof.


Unter vielen Wolken und durch weite Felder wandern wir Les Loges entgegen


Nach dem schweren Schauer tröpfelt es nur noch leicht, als der Zug von Ètretat Steuerwagen voran in Les Loges eintrifft

Nach dem Drehen der Draisinen nahmen alle Platz und dann ging es auch schon los. Es bedurfte auch keiner großen Anstrengung, da die Strecke fast ausschließlich bergab verläuft. Leicht besorgniserregend empfand ich, dass man beim Treten fast die Schienenoberkante berührte und das auch noch ziemlich nah am schnell rotierenden Radsatz. Ein offener Schnürsenkel wäre unangebracht gewesen.


Durch die Felder der Normandie rollten wir hinab nach Ètretat, treten muss man eigentlich kaum.

Der Bahnhof in Ètretat befindet sich noch ein Stück von der Küste entfernt, zu Fuß war man hier aber deutlich schneller unterwegs als mit dem Auto. Eine wahre Blechlawine rollte durch das Küstenstädtchen, aber wir konnten ja in die kleinen Nebengässchen ausweichen. Glücklicherweise zeigte sich der Bereich um den Strand, von wo aus man zu den imposanten Felsformationen laufen konnte, gar nicht so überlaufen, wie die Anzahl an Autos vermuten ließ. Gleichwohl galt auch hier die in Frankreich auf frequentierten öffentlichen Plätzen übliche „masque obligatoire“. Wir verließen die Promenade aber gleich wieder in Richtung Felsen. An den einschlägigen Aussichtspunkten fanden sich doch recht viele Menschen zusammen, aber von unangenehmem Gedränge war man noch sehr weit entfernt, sodass jeder ein schönes Plätzchen zum Staunen und Genießen finden konnte. Leider passte der Sonnenstand gerade so gar nicht für Fotos. Apropos Sonne, das Wetter zeigte sich von seiner sommerlich angenehmen Seite und kurz flammte dein Begehren nach Eisenbahnfotografie auf. Aber sowohl der Blick ins Landesinnere als auch der auf das Satellitenbild bestätigten, dass sich die heiteren Bedingungen wieder einmal auf die Küstenregion beschränkten.


Blick auf Ètretat und seinen Strand, der Bahnhof befindet sich etwas entfernt vom Meer am rechten Bildrand am Beginn bzw. Ende des Tals, in dem auch die eben benutzte Strecke nach Les Loges verläuft


Die imposanten Felsformationen von Ètretat. Hier sehen wir die einem Elefantenrüssel gleichende Porte d‘Aval und die frei im Wasser stehende Aiguille d’Étretat


Zwar nicht im Licht, aber nicht minder imposant, die Manneporte, größter Felsbogen der Alabasterküste und Motiv für bildende und dichtende Kunst gleichermaßen

Nachdem wir ausgiebig alle Blickwinkel studiert und zudem am benachbarten Golfplatz die erheiternden Bemühungen, einen Ball aus dem „Bunker“ zu bekommen beobachtet hatten, liefen wir zurück zum Strand und genossen einen kleinen Snack an einem Imbiss und danach noch etwas Zeit am Meer, wobei die Aktivitäten der Segelschule für viel Abwechslung sorgte.
Nun war es aber langsam Zeit, den Rückweg entlang der Küste nach Yport in Angriff zu nehmen. Dieser gestaltete sich sehr angenehm mit vielen spektakulären Ausblicken auf die Alabasterküste, die nun auch mehr und mehr ins Licht tauchte. Einige Passagen waren aufgrund Strauchbewuchs etwas mühsamer, aber im Großen und Ganzen ein sehr empfehlenswerter Weg.


Hatte ich schon mal erwähnt, dass diese Küstenlinie einfach wunderschön ist? Auch im nicht perfekten Licht….


Am frühen Abend erreichen wir mit müden Füßen Yport, am rechten Bildrand erkennt man wieder Fécamp mit dem vorgelagerten Kap Fagnet. Zudem verdeutlicht das Bild auch, dass sich das gute Wetter mal wieder nur auf den Küstenstreifen beschränkte.

Den Abend, es war leider schon wieder unserer letzter hier, ließen wir entspannt in der Abendsonne auf der Terrasse der Campingplatzkneipe bei Burger und Pizza und ein paar kühlen Bierchen ausklingen, was wir uns nach den 27 Kilometern exklusive der Schienendraisinenfahrt auch redlich verdient hatten. Die schweren Beine und der Ausblick morgen früh die Hütte aus- und das Auto einzuräumen, veranlassten zu zeitigem Schlafengehen.

Somit endet unser Aufenthalt an der Küste und wir begeben uns wieder etwas ins Landesinnere, was es dann im nächsten und auch schon wieder letzten Teil zu sehen gibt.

Vielen Dank fürs Zuschauen!
björn

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